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  Kulturelle und religiöse Angebote
 

Unser Haus bietet kulturelle und religiöse Angebote
Bei uns werden am Tag - je nach Interessenlage - verschiedene
Freizeitaktivitäten angeboten: Gemeinsames Singen, Spiel- und
Gesprächsrunden sowie Kreativangebote dürfen dabei nicht fehlen.

Hiermit erhalten Sie eine Übersicht >>

Josefsschwoof

Ziel:
Aufrecht erhalten und Aufbau sozialer Kontakte, Erinnerungsarbeit, Biografiearbeit,
Erhalt der Beweglichkeit, Freunde an Bewegung, Gemeinschaftsgefühl fördern/erhalten

Ablauf/Organisation:
Ab 15.00 Uhr die Bewohner der Wohnbereiche in die Tagesstätte begleiten.
15.30 Uhr Beginn der Veranstaltung mit Begrüßung aller Gäste, Erklärung des Ablaufs, einspielen des Musikprogramms und Aufforderung der Gäste zum Tanz durch die Mitarbeiter und Herrn Seidel. Regelmäßiger Wechsel der Tanzpartner, damit alle Gäste in den Genuss des Tanzens kommen. Jeder Mitarbeiter ist verantwortlich dafür, dass die Gäste sich nicht überfordern und passendes Schuhwerk tragen (Sturzgefahr) Rollstuhlfahrer werden rhythmisch durch die Tagesstätte bewegt. 17.00 Uhr ritualisiert das Abschlusslied spielen (z.B. Sag beim Abschied leise Servus) und die Gäste verabschieden.
Wenn nötig Bewohner auf die Wohnbereiche begleiten. Gemeinsame Aufräumarbeiten

Bewegungsrunde

Ziele:
Erhalt/Förderung des Bewegungs- und Haltungsapparates
Verbesserung der Gelenkigkeit, Beweglichkeit und des Gleichgewichtssinnes
Erhalt von grob- und feinmotorischen Fähigkeiten
Erhalt/Förderung der Körperkraft
Förderung der Reaktionsfähigkeit
Aktivitätssteigerung
Sturzprophylaxe
Kontrakturenprophylaxe
Anregung von Herz- Kreislauf- und Stoffwechsel
Herstellung seelischen Wohlbefindens
Förderung von Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten
Förderung von Gemeinschaft und Geselligkeit

Ablauf/Organisation:
Die Bewohner wählen ihren Sitzplatz im Stuhlkreis selbst aus. (Zu Beginn der Bewegungsrunde werfen sich die Bewohner einen weichen Schaumstoffball zu und sollen nach Möglichkeit dabei Begriffe benennen, die zum vorgegebenen Thema einer Wortsammlung passen (z.B. Tätigkeiten einer Hausfrau, Tiere in der Stadt) Aufwärmübungen) Im Anschluss folgt der Hauptteil der Runde: Meist werden mit einem kleinen Sportgerät verschiedenste Übungen gemacht (manchmal findet die Bewegungsrunde auch ohne Sportgeräte statt), die, sofern es die Struktur der Gruppe zulässt, von den Bewohnern selbst vorgeschlagen werden. Die Person, die die Leitung der Gruppe hat, greift die vorgeschlagenen Übungen auf, macht sie der Gruppe noch einmal vor und er-
läutert den Bewegungsablauf. Personen, die die Übungen nicht ausführen können, bekommen Hilfestellung oder es werden, sofern Hilfestellung nicht ausreichend ist, alternative Übungen, die trotz Bewegungsein-schränkung ausgeführt werden können, benannt. Personen, die die Übungen zum Teil ausführen können, also zum Beispiel die Arme nicht komplett strecken können, machen die Übungen im Rahmen ihrer Möglich-keiten mit, Jeder darf und soll natürlich nach seinem individuellen Tempo und Vermögen Übungen auslassen oder Pausen einlegen, wodurch Überforderung vermieden wird. Bei Übungen, die etwas mehr dauerhaften Krafteinsatz erfordern, ist vor allem darauf zu achten, dass die Bewohner auch unter Muskelanspannung weiter atmen. Besondere Aufmerksamkeit ist des Weiteren denjenigen zu widmen, die unter Kreislauf- oder Herzschwäche leiden, damit sich diese nicht überanstrengen. Personen mit Halbseitenlähmung sollten die Übungen auch mit der betroffenen Seite versuchen auszuführen, damit diese verstärkt gefördert wird. Da der Hüftbeuger bei vielen Personen mit Bewegungseinschränkungen ohnehin verkürzt ist, wird dieser durch die Übungen nach Möglichkeit nicht gestärkt.

Zum Abschluss der Bewegungsrunde werden die verwendeten Sportgeräte wieder eingesammelt und die Gruppe spielt mit einem großen Wasserball Fußball. Hierbei ist darauf zu achten, dass der Ball nach Möglich-keit unter Hüfthöhe bleibt, damit niemand den Ball versehentlich ins Gesicht bekommt. Personen, die den Ball nicht schießen können, dürfen diesen natürlich auch mit der Hand schlagen.

Kleine Unterbrechungen werden in der Bewegungsrunde immer wieder eingelegt, um sich über aktuelle und vergangene Dinge, Lebensgeschichten etc. auszutauschen. Von diesem Ablauf abweichend werden Bewe-gungsrunden z.T. auch mit biographisch verankerten Gegenständen durchgeführt, sowie z.T. durch Übungen zur Musik wie z.B. Sitztänze gestaltet.


Bingo

Ziele:
Erleben von aktivem Miteinander
Förderung der Fähigkeit zur Konzentration
Stärkung des Zusammengehörigkeitsgefühls
Förderung geselligen/heiteren Beisammenseins
Vermeidung von Isolation
Vorbeugen von Depressionen
Förderung der Kontakte zu anderen Bewohnern
Erhöhung des Aktivitätsniveaus
Förderung des Selbstwertgefühls
Abbau von Aggressionen
Verbesserung der visuellen Wahrnehmung
Förderung/Erhalt von feinmotorischen Fähigkeiten
Förderung der Hand- Augen- Koordination
Förderung des haptischen Feingefühls

Ablauf/Organisation:
Jeder Bewohner sucht sich seinen Sitzplatz selbst aus. Diejenigen Bewohner, die viel Unterstützung beim Spiel benötigen, sollten nach Möglichkeit einen Platz in der Nähe des Spielleiters, der in der Mitte der Tisch-reihe sitzt, bekommen. Sowohl der Spielplan des Spielleiters als auch die Spielzettel, auf denen die Mitspieler die gezogenen Ziffern anstreichen sollen sind so stark vergrößert, dass auch sehbehinderte Perso nen sie gut lesen können. Zu Beginn der Bingo-Spielrunde wird das Spiel kurz erläutert. Der Spielleiter zieht verdeckt jeweils ein Plättchen, sagt laut, welche Nummer er gezogen hat und in welcher Spalte des Bingo-Feldes sich diese Zahl befindet, und legt das gezogene Plättchen vor sich auf den Spielplan. Zum Ankreuzen der vom Spieler aufgerufenen Zahlen bekommt jeder Bewohner einen Stift. Bewohner, die beim Ankreuzen Schwierigkeiten haben, werden durch Mitspieler oder den Spielleiter unter-stützt. Sobald ein Bewohner 5 Zahlen in einer Reihe angekreuzt hat (waagrecht, senkrecht oder Diagonal, das Feld in der Mitte des Spielzettels gilt als bereits angekreuzt), darf er laut „Bingo“ rufen und erhält vom Spielleiter ein kleines Präsent. Auch die Spieler, die danach im Laufe des Spieles 5 in einer Reihe haben,
werden mit einer Kleinigkeit bedacht, so dass jeder Teilnehmer etwas bekommt. Gespielt wird, so lange die Bewohner dies möchten, auf dem gleichen Zettel. Wenn es gelingt, diesen komplett auszufüllen (also alle Zahlen anzukreuzen), erhält der Bewohner eine besondere Aufmerksamkeit.

Besonders wichtig ist es beim Bingo darauf zu achten, dass erst dann eine neue Zahl gezogen wird, wenn alle Spieler die Suche nach der letzten Zahl auf ihrem Spielzettel abgeschlossen haben, so dass niemand überfordert oder durch zu schnelles Tempo frustriert wird.

Kegeln, Wurfspiel

Ziele:
Förderung geselligen Beisammenseins
Vermeidung von Isolation
Vorbeugen von Depressionen
Förderung der Kontakte zu anderen Bewohnern
Förderung des Zusammengehörigkeitsgefühls
Erhöhung des Aktivitätsniveaus
Förderung des Selbstwertgefühls
Verbesserung des Körperempfindens
Förderung/Erhalt von Körperkraft
Kraftdosierung
Förderung der Hand- Augen Koordination
Förderung der Beweglichkeit von Armen und Händen
Förderung des haptischen Feingefühls
Verbesserung der Einschätzung von Entfernungen
Kontrakturenprophylaxe
Rückbesinnung auf frühere gesellige Aktivitäten

Ablauf/Organisation

Kegeln

Die Bewohner dürfen sich vor Beginn des Spieles einen Sitzplatz im Stuhlkreis aussuchen. Beginnen darf die Person, die in der letzten Woche gewonnen hat. Es werden insgesamt 6 Runden gespielt, wobei beim ersten Wurf „in die Vollen“ gekegelt wird; mit dem zweiten Wurf soll nach Möglichkeit der Rest der noch übrig gebliebenen Kegel „abgeräumt“ werden. Wer in diesen sechs Runden insgesamt die meisten Punkte erreicht, gewinnt das Spiel und erhält den begehrten „Goldenen Kegel“ zum Umhängen als eine Art Wanderpokal.
Auch der Zweit- und Drittplazierte wird im Rahmen der Siegerehrung genannt. Wer fünfmal in Folge gewinnt, darf den Kegel behalten. Gekegelt wird mit nicht allzu schweren, sehr gut mit einer Hand zu haltenden Holzkugeln. Die Kegel stehen auf einer Schablone mit Markierungen für die Positionierung der Kegel in der Mitte des Raumes und werden von den Mitarbeitern des SD immer wieder aufgestellt. Die geworfenen Kugeln werden dem nächsten Bewohner übergeben. Während des Spieles wird mit den Bewohnern geplaudert und Würfe zum Teil kommentiert. Besonders wichtig ist hierbei, bei Bewohnern, die nicht gut kegeln können auf die individuelle Bezugsnorm zu verweisen und nicht den Leistungsmaßstab der besseren Mitspieler zu Grunde zu legen, um Misserfolgserlebnisse zu vermeiden. Zudem bekommt jeder Mitspieler Hilfestellung, mittels einer Rampe, die so bei dem Bewohner positioniert wird, dass die Kugel eigenständig auf der Rampe abgelegt werden kann und so auch ein Erfolgserlebnis hat. Wichtig ist auch, die individuelle Wurftechnik und folglich den Platzbedarf zum Kegeln zu berücksichtigen. Besonders entscheidend ist dies bei den zahlreichen Rollstuhlfahrern, die beim Werfen andernfalls durch die Feststellbremsen des Rollstuhls nicht ungehindert
kegeln können.

Wurfspiel

Auch beim Wurfspiel haben die teilnehmenden Bewohner im Stuhlkreis freie Sitzplatzwahl. Gespielt wird in zwei miteinander konkurrierenden Gruppen (gelb/rot und blau/grün). Die Bewohner einer Mannschaft erhalten die farblich zu ihrer Mannschaft passenden Wurfobjekte. Angehörige derselben Mannschaft sitzen nicht nebeneinander, sondern im Wechsel mit den Spielern der jeweils anderen Mannschaft im Kreis. Die Gruppen werden somit nach dem Zufallsprinzip durch Verteilen der Wurfobjekte gebildet. Die Gruppe, die in der letzten Woche verloren hat, darf das Spiel beginnen. Der Spieler aus der Mannschaft, der als erster werfen darf, soll nach Hinweisen zur Person erraten werden und darf dann beginnen. In der ersten Spielrunde wird dann im Uhrzeigersinn gespielt, in der darauf folgenden (erneut nach Erraten desjenigen, der aus der nun anderen Mannschaft beginnen darf), soll im Gegenuhrzeigersinn geworfen werden. Es wird immer nur einmal geworfen, eine Runde besteht also daraus, dass jeder Mitspieler zweimal an der Reihe war.

- Säckchenwerfen: Das Werfen von Bällen und Säckchen wechseln sich ab. Beim Säckchenwerfen
wird ein Wurfteppich mit einer aufgemalten Zielscheibe ausgelegt und ein Eimer
in die Mitte der Zielscheibe gestellt. Die Summe, die durch das Werfen der Säck-
chen auf die Zielscheibe bzw. den Eimer erreicht wird, muss von den Teilnehmern
zusammengerechnet werden. Hierzu wird zunächst bei Säckchen, die nicht eindeutig
einem Kreis zuzuordnen sind, mit den Bewohnern geklärt, in welchem Kreis sie
hauptsächlich liegen. Dann werden die Säckchen – beginnend mit den Farben der
einen Mannschaft- von den Bewohnern zusammengezählt. Als erstes werden immer
die Säckchen aus dem Eimer genommen und zusammengezählt, dann kommen die
Summen der Säckchen aus den Kreisen der Zielscheibe hinzu. Die Gesamtsumme,
die eine Mannschaft in einer Spielrunde erreicht hat, wird notiert und in den nun
folgenden Runden jeweils aufaddiert. Die Mannschaft, die nach der letzten Spielrunde
die meisten Punkte erreicht hat, gewinnt das Spiel.

- Bällewerfen: Beim Bällewerfen gibt es insgesamt 5 Eimer (10, 20, 30, 40 und 50 Punkte), die in der Mitte des Stuhlkreises auf die Rückseite des Wurfteppichs aufgestellt werden.
Hierdurch heben sich die weißen Eimer gut von der blauen Unterlage ab und sind
somit auch für in ihrem Sehrvermögen eingeschränkte Personen gut zu erkennen.
Der Eimer, der einer Mannschaft 50 Punkte beschert, wenn er getroffen wird, steht
in der Mitte. Das weitere Vorgehen ist mit dem des Säckchenwerfens identisch.

Wochenmarkt

Alt vertrautes wieder neu erfahren

Der „Wochenmarkt“ im Alten- und Pflegeheim St. Josef in Gelsenkirchen-Erle weckt alte Erinnerungen. In Der Altentagesstätte wird dem Bewohnerkreis ein Angebot einmaliger Art geboten. Die Bewohner haben die Möglichkeit eigenständig verschiedene Produkte „einzukaufen“.

Marktatmosphäre ungestört, ohne Stress und eventuelle Ablehnung genießen
Dieses Angebot wird die Lebensqualität unserer dementen Bewohner deutlich verbessern und ein Stück Vertrautes wiederbringen. Es ist häufig problematisch mit dementiell veränderten Bewohnern einen Ausflug auf einen „richtigen“ Markt zu untenehmen. Die Unruhe und das rege Treiben sorgen oftmals für eine verstärkte Unruhe der Demenzkranken. Aus diesem Grund holen wir den Wochenmarkt und die damit vertraute Atmosphäre in unsere Einrichtung. Der Wochenmarkt findet wöchentlich mit wechselnder Angebotspalette
statt.

Projekt wird durch Ehrenamtlichkeit unterstützt
Begleitet wird der Wochenmarkt durch eine ehrenamtliche Mitarbeiterin, die die Rolle der Marktfrau übernimmt - wie für den alten Menschen gewohnt freundlich und mit rustikaler Ausstrahlung.

Mit der Zeit gehen und die Bedürfnisse aller Bewohner berücksichtigen
Die veränderte Situation in den Pflege- und Betreuungseinrichtungen muss dauerhaft und nachhaltig ein Umdenken bewirken. Die Zeiten, in denen der reine Pflegebedarf des alten Menschen im Vordergrund steht sind der Vergangenheit zuzuweisen. Lebensqualität ist zumindest gleich hoch der Pflegequalität zu bewerten.

Marktsituation lässt Wertschätzung erfahren
Jeder, der regelmäßig einen Wochenmarkt besucht weiß, wovon die Rede ist. Als Stammkunde erfährt man in der Regel Zuwendung und Anerkennung. Hier wird der altbekannte Dienstleistungscharakter gelebt. Die Marktfrau gibt dem „Stammkunden“ ein Gefühl der Akzeptanz und Toleranz in seiner individuellen Art. Bei unserem Projekt wird der demente Bewohner als Marktkunde empfangen, bedient und zu einem Wieder-
sehen eingeladen („Beehren Sie uns bald wieder!“)

Stärkung der Integration
Selbstverständlich werden wir den übrigen Bewohnern nicht unseren Markttag vorenthalten. Wir erhoffen uns in der heimeligen Marktplatzatmosphäre zudem eine Verbesserung des Miteinanders zwischen den dementen und den übrigen Bewohnern. Gemeinsame Erinnerungen aus der Vergangenheit können gemeinsam neu erlebt werden.

Vertellekes, Abendcafé

Ziele:
Erhalt des Langzeitgedächtnisses
Erleben von Gemeinschaft
Förderung des Sinnes für Humor und Heiterkeit
Rückbesinnung auf die eigene Biographie
Förderung der Fähigkeit zur Kommunikation
Stärkung des Selbstwertgefühls
Förderung der Konzentration
Förderung von Kontakten zu anderen Bewohnern
Psychische Stabilisierung
Förderung des Gedankenaustausches
Förderung der Selbstwahrnehmung
Erhalt kognitiver Funktionen
Erhalt des Kurzzeitgedächtnisses
Förderung sozialer Kompetenzen
Erleben von Spaß und Freude

Ablauf/ Organisation:
Jeder Bewohner sucht sich seinen Sitzplatz an der Tischreihe selbst aus und bekommt etwas zu Trinken und Knabbereien angeboten. Die Runde basiert auf einem speziell für Senioren konzipierten Gesellschaftsspiel, bei dem jeder Bewohner reihum würfeln darf. Die Spielleitung zieht das Püppchen auf dem Spielfeld weiter und je nachdem, auf welcher Art von Feld dieses Püppchen "landet", findet eine besondere Spielaktion statt (z.B. verdrehte Liedtitel korrigieren und das Lied singen, Pantomime erraten, thematische Wortsammlungen bilden, Erlebnisse aus der Biographie erzählen…). Alle Bewohner raten oder rätseln zugleich, so dass nie-mand bloßgestellt werden kann. Je nach Gruppenstruktur wird bei einzelnen, sehr leichten Fragestellungen reihum gefragt. Personen, die sich nicht äußern möchten, müssen dies natürlich nicht und Bewohner, die sich nicht äußern können, werden bei Fragen, die für sie eine Überforderung darstellen könnten, nicht direkt angesprochen. Häufig werden Aufgaben und Fragestellungen sowie Rätselaufgaben spontan an die jeweilige
Gruppenstruktur angepasst- dies meist, um Überforderung zu vermeiden, z.T. aber beispielsweise auch, um aktuellere Themen oder Fragestellungen, die der Gruppensituation, dem lebensgeschichtlichen Bezug der Teilnehmer etc. eher entsprechen, einfließen zu lassen. Das meist bei jeder Art von Fragekategorie spontan entstehende heitere Gespräch wird von der Spielleitung begleitet, Gesprächsimpulse gesetzt, Themen auf-
gegriffen und der entstehende Gruppenprozess im Sinne einer möglichst gleichberechtigten Teilhabe aller Mitspieler gesteuert. Besondere Rücksichtnahme erfordert das oft eingeschränkte Hörvermögen der Bewohner. Bei betroffenen Personen sollte versucht werden, die Platzwahl dementsprechend zu beein-flussen. Des Weiteren sind die kognitiven Möglichkeiten, sowie die aktuelle emotionale Verfassung verstärkt zu berücksichtigen.

4 x jährlich „Kleine Hausmusik“, Ehrenamtliche Musiker, die im Rahmen des Abendcafes jahreszeitliche
Lieder spielen.

Jahreszeitliche Feste

Ziel:
Geselliges Beisammensein
Biografische Zusammenhänge erhalten
Erinnerungen wecken
Vermeiden von Isolation
Vorbeugung von Depressionen
Gemeinschaftsgefühl stärken
Integration ins Gemeinschaftsleben

Ablauf:
Die Feste werden je nach Jahreszeit in der Tagesstätte oder im Freien begangen. Bewohner werden, wenn
nötig begleitet. Tagesstätte wird nach Anlass/Jahreszeit dekoriert.
Angeboten werden Musik/jahreszeitliche Lieder, Geschichten, Spiele evtl. auch Getränke / Snacks, Vor-
führungen. z.T. werden auch Künstler engagiert um die Veranstaltung zu unterstützen.
Zum Abschluss Verabschiedung, Bewohner wieder ins Zimmer / Wohnbereich begleiten.

Gottesdienst

Ziel:
Religiöse Bedürfnisse befriedigen
Biografische Rituale des Glaubens unterstützen

Ablauf:
Der Bewohner wird auf Wunsche zur katholischen Messe / Rosenkranz ev. Gottesdienst (1x monatl.) oder Herz-Jesu-Andacht in die hauseigene Kapelle begleitet bzw. am Sonntag von Ehrenamtlichen zur Kirche begleitet. Kann der Bewohner nicht an Messe / Gottesdienst teilnehmen, ist darauf zu achten, dass auf Wunsch die Lautsprecherübertragung im Zimmer des Bewohners gewährleistet ist. Nach Abschluss der Messe / Gottesdienst wird der Bewohner wieder in seinen Wohnbereich / Zimmer begleitet.

Einzelbetreuung

Ziel:
Erfahren von Wertschätzung
Biografie / Erinnerungserhalt
Informiert sein durch Bezug zu aktuellen Themen
Steigerung des Wohlgefühls
Vermeidung von Isolation
Vorbeugung von Depressionen

Ablauf:
Besuch des Bewohners in seinem Zimmer oder in öffentlichen Räumen, begrüßen und Initialberührung auf
Augenhöhe. Befinden des Bewohners erfragen / wahrnehmen.
Angeboten werden u.a. BS, Gedächtnistraining, Bewegungsübungen, Vorlesen,
Biografische Angebote (Fotos, Bilder), Besuch des Snoezelenraumes / Kapelle / Garten, Musik.
Es wird stets auf biografische Interessen des Bewohners, sowie auf wertschätzendes Eingehen auf den
Bewohner geachtet. Auch wird der Bewohner nicht überfordert.
Zum Abschluss freundliche Verabschiedung.

Dianachmittag

Ziel:
Erinnerungen wecken
Geselliges Beisammensein
Vermeiden von Isolation
Biografiearbeit
Abwechslung vom Alltag

Ablauf:
1 x jährlich planen, welche Themen angeboten werden sollen / können.
1 x monatlich Freitags Angebot in der Tagesstätte. Bewohner werden in Reihen vor die Leinwand begleitet.
Auf Seheinschränkungen /Schwerhörigkeit achten und Bewohner dementsprechend platzieren.
Dem Vortragenden werden Leinwand, Tische/Stuhl und Getränk bereit gestellt.
Sind alle interessierten Bewohner anwesend, wird der Raum verdunkelt und der Vortrag beginnt. Dauer
meist ¾ bis 1 Stunde.
Im Anschluss werden die Bewohner entweder auf die Wohnbereiche begleitet oder nach Wunsch in die Cafeteria gebracht.

Wohnbereichsveranstaltungen

Ziel:
Vermeiden von Isolation
Gemeinschaftsgefühl fördern
Geselliges Beisammensein
Biografische Erinnerungsarbeit
Erhalt / Förderung kognitiver Fähigkeiten
Gemeinschaftsgefühl stärken
Integration ins Gemeinschaftsleben

Ablauf:
Bewohner werden in den Tagesräumen des Wohnbereiches eingeladen und/oder gebracht. Angeboten werden u.a. Geschichten vorlesen, Runden mit jahreszeitlichen u./o. biografischen Themen, Gedächtnistraining, Gesellschaftsspiele. Es wird darauf geachtet, die kognitiven Fähigkeiten der meist gemischten Gruppen weder zu über- noch unterfordern. Alle Bewohner erhalten Getränke und werden zum trinken angehalten. Zum Abschluss werden alle Bewohner wieder auf ihre Plätze bzw. Zimmer begleitet.

Singen / Musik

Ziel:
Erinnerungsarbeit
Biografiearbeit
Pneunomieprophylaxe
Förderung von Gemeinschaft und Geselligkeit
Vermeidung von Isolation
Vorbeugen von Depressionen
Stärkung des Selbstvertrauens

Ablauf:
Im Tagesraum des Wohnbereiches werden die Bewohner in möglichst großer Runde zusammen gebracht. Liederhefte in ausreichender Menge werden ausgeteilt. Evtl. austeilen einiger Rhytmusinstrumente. Die Titel der Lieder sind auf Karteikarten notiert und die Bewohner werden angehalten sich aus dem Stapel eine auszusuchen. Dieses Lied wird dann im Anschluss gesungen. Je nach Bekanntheitsgrad /Beliebtheit mehrer / alle Strophen. Die Bewohner nicht überfordern, lieber nur die 1. Strophe, diese ist meist sehr textsicher,
singen. So wird das Selbstvertrauen gestärkt und Versagungsgefühl gemieden.
Lieder in jahreszeitlichen Bezug anbieten, oder sehr bekannte Schlager (dann evtl. mit Unterstützung von CD) Es kann auch zu Beginn der Titel umschrieben werden und Bewohner können raten um welches Lied es sich handelt. Zum Abschluss werden Hefte / Rhytmusinstrumente eingesammelt die Bewohner auf ihre Plätze zurückgebracht und freundlich verabschiedet.

Spaziergang / Ausflüge

Ziel:
Abwechslung vom Alltag
Biografische Interessen erhalten
Gemeinschaftsgefühl stärken
Herstellen / Erhalt seelischen Wohlbefindens
Vermeidung von Isolation

Ablauf / Organisation:
Spaziergänge werden in der näheren Umgebung durchgeführt. Evtl. für Bewohner mit Rollator und geringer Kondition im Garten, dies kann mehrfach bei gutem Wetter angeboten werden. Immobile Bewohner im Roll-stuhl werden allein oder in kleinen Gruppen in die grüne Umgebung bzw. auch auf die nahe gelegene Einkaufsstraße begleitet.

Ausflüge zu verschiedenen Zielen werden mehrfach im Jahr angeboten und entweder mit öffentlichen Verkehrsmitteln, Fahrdienst oder dem hauseigenen PKW erreicht. In jedem Fall ist darauf zu achten, dass Bewohner der Witterung entsprechend gekleidet sind. Individuell darauf achten, ob Bewohner schnell friert, evtl. zusätzliche Decke mitnehmen.
Während Ausflügen Getränke und Snacks anbieten bzw. für eine Mahlzeit sorgen und Toilettengänge anbieten.

Begrüßung bei Neuaufnahme

Ziel:
Abbau von Ängsten / Befürchtungen
Vorbereitung auf die Integration in die Gemeinschaft
Erläutern von Aktionen und Aktivitäten des sozialen Dienstes

Ablauf:
Besuchen des Bewohners in seinen Räumlichkeiten, freundliche Begrüßung und Vorstellung auf Augenhöhe.
Eingehen auf Fragen / Wünsche / Befürchtungen
Vorgehen laut Checkliste zum Neueinzug.
Gespräch freundlich beenden, mit dem Hinweis und Versprechen Ihm / Sie engmaschig zu begleiten.

Waffelessen

Ziel:
Fördern von Gemeinschaftsgefühl
Anregen von neuen Kontakten
Erhalt von Kontakten
Biografisches Erleben

Ablauf:
Bewohner können ihren Platz eigenständig wählen. Freundliche Bedienung am Tisch. Wenn nötig Unterstützung bei Essen / Trinken. Anregen von Gesprächen. Bewohner die nicht in die Cafeteria kommen können oder wollen, erhalten die Waffel durch Pflegepersonal
auf dem Wohnbereich.

Einzelgespräch

Ziel:
Erfahren von Wertschätzung
Gefühl des Ernst- bzw. Wahrgenommen werden
Biografie / Erinnerungserhalt
Informiert sein durch Bezug zu aktuellen Themen
Vorbereitung zur Integration ins Gemeinschaftsleben

Ablauf:
Besuch des Bewohners in seinen Räumlichkeiten, oder bei Begegnung in öffentlichen Räumen.
Begrüßung und Gespräch auf Augenhöhe. Wahrnehmen des momentanen Befindens des Bewohners.
Wertschätzendes / validierendes Eingehen auf Gesprächsbedarf des Bewohners oder Themenangebot
durch sozialen Dienst. Evtl. einbeziehen von unterstützenden Materialien / z.B. Fotos im Zimmer)
Gesprächslänge ca. 5 – 10 Minuten.
Freundliche Verabschiedung


Aktivierende Mahlzeit

Ziel:
Unterstützung bei Apraxie
Erhalt / Aufbau von Ressourcen
Anregen der Initialbewegung
Begleitung um soziale Bedürfnisse zu befriedigen

Ablauf:
Begrüßung zu Beginn der Mahlzeit. Bei Bedarf erläutern der Bestandteile. Ressourcen des Bewohners nutzen. Unter Umständen Initialbewegung einleiten. Ißt der Bewohner mit den Fingern dies zulassen. So wenig Unterstützung wie möglich, so viel wie nötig. Individuellen Umgang mit Tischkultur beachten. Getränke anreichen, Hilfsmittel nutzen (Servietten, Kleidungsschutz, angepasstes Besteck) Ruhigen Ablauf gewährleisten. Zum Abschluss der Mahlzeit freundliche Verabschiedung. Wenn nötig Mund und Finger des Bewohners säubern. Kleidungsschutz entfernen, Platz sauber hinterlassen.

Basale Stimulation / Snoezelen

Ziele:
Angebot der Wahrnehmungserfahrungen vor allem immobiler Bewohner durch z.B. Hautkontakt,
Anregen der 5 Sinne
Förderung der Kommunikation
Erfahren der Außenwelt
Entspannung / Anregung je nach Situation
Erleben der eigenen Körpergrenzen

Ablauf / Organisation:
Je nach biografischen Interessen und vorliegender Situation werden anregende oder entspannende Elemente der basalen Stimulation angeboten, dies kann unter Zuhilfenahme des Snoezelenwagen geschehen, so können durch verschiedene Duftreize unterschiedliche Reaktionen hervorgerufen werden. Durch Massagen und vibratorische Reize kann der Körper und seine Konturen besser wahrgenommen werden. Bei Musikangeboten sollten vorher die Vorlieben festgestellt werden. Lichtreize können den Sehsinn anregen als auch das räumliche Wahrnehmen. Bei jedem Angebot muss der Bewohner gut beobachtet
werden, um auf Reaktionen sofort eingehen zu können.

Dies gilt im höchsten Maße für Bewohner die sich nicht mehr verbal äußern können.
Dieses Angebot kann sowohl im Bewohnerzimmer als auch im Snoezelenraum durchgeführt werden.


Um Ihnen unsere Angebote näherzubringen gelangen Sie >> hier
zur Beispielansicht eines Wochenplanes.

In unserer Hauskapelle findet jeden Dienstag um 15.30 Uhr eine Heilige Messe statt.

Unsere Kapelle
Unsere Kapelle

Im Zuge einer guten ökumenischen Nachbarschaft findet jeden Monat
auch ein evangelischer Gottesdienst statt.

Am Sonntag bieten wir zum Besuch der heiligen Messe in der St. Barbara-
Kirche einen Rollstuhlfahrerdienst und entsprechende Begleitung unserer
Bewohner an. So kann auch die Gemeindemesse 'hautnah' mitgefeiert
werden.

Sollten Sie weitere Fragen diesbezüglich haben, senden Sie uns
eine E-Mail.

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(c) 2000-2014 Alten- und Pflegeheim St. Josef, St.-Barbara-Str. 5, 45891 Gelsenkirchen